Anker SOLIX FAQ
Alles Wissenswerte zu Solarbank 3 Pro, Solarbank 4 Pro, Solarbank Max AC, Power Dock und Erweiterungsakkus für maximale Autarkie.
Frequently Asked Questions
Alles zu Anker SOLIX Solarbank 3 Pro, Solarbank 4 Pro, Solarbank Max AC, Power Dock und Erweiterungsakkus
Ja. Das Power Dock wird fest mit dem Sicherungskasten verbunden, deshalb sind Installation und Anmeldung beim Netzbetreiber zwingend durch eine Elektrofachkraft nötig. Die einzelnen Solarbank-Einheiten lassen sich danach einfach per Stecker anschließen.
Für den Anschluss wird ein AC-Kabel mit 10 mm² empfohlen, um für spätere Erweiterungen (bis 32 A) gerüstet zu sein. Das Minimum liegt bei 6 mm². Das System unterstützt sowohl dreiphasigen Drehstrom als auch einphasige Netze.
Bis zu vier Solarbank-Einheiten der Serien 2, 3 und 4 über das Anker SOLIX Power Dock. Die maximale AC-Ausgangsleistung des Gesamtsystems liegt bei bis zu 4.800 W. Liegt mehr PV-Leistung an, als verarbeitet werden kann, regelt das System automatisch ab.
Ja, über den CEE-Anschluss lassen sich Drittanbieter-Lader bis 11 kW einbinden. Die Solarbank kann dabei bis zu 800 W beisteuern, den Rest liefert das Netz.
Die Solarbank 4 Pro bietet mit 5.024 Wh fast die doppelte Grundkapazität der Solarbank 3 Pro (2.688 Wh), dazu mehr PV-Eingangsleistung (5.000 W statt 3.600 W) und mehr Notstrom (2.500 W statt 1.200 W). Beide lassen sich mit BP2700 oder BP5000 erweitern und über das Power Dock zu einer größeren Anlage kombinieren.
Die Solarbank Max AC hängt am Wechselstromnetz über eine Steckdose statt direkt am PV-String und bringt einen eigenen Wechselrichter mit. Sie lässt sich unabhängig vom vorhandenen Wechselrichter nachrüsten, ist aber ein eigenständiges System und nicht Teil des Power-Dock-Verbunds der Solarbank-Serien 2 bis 4.
Das hängt von PV-Fläche, Stromverbrauch und davon ab, ob schon eine PV-Anlage ohne Speicher vorhanden ist. Der Konfigurator führt Schritt für Schritt durch die passende Kombination aus Solarbank und Zubehör.
Die Solarbank 3 Pro hat 4 PV-Eingänge. Mit Y-Kabeln für die Parallelschaltung lassen sich pro Eingang zwei Module anschließen, insgesamt bis zu acht. Module dürfen dabei nur parallel, nicht in Reihe verbunden werden. Für 8 Module und lange Kabelwege empfehlen sich 6 mm² PV-Kabel. Die Solarbank 4 Pro unterstützt mit 4 MPPT-Eingängen sogar bis zu 12 Module.
Ja. Bei Netzausfall wird der Netzanschluss getrennt und der Off-Grid-Ausgang aktiviert. Dieser liefert bis zu 1.200 Watt für wichtige Geräte. Tagsüber lädt die PV-Anlage den Speicher weiter nach, sodass eine Versorgung auch über mehrere Tage möglich ist.
Nein. Die Max AC nutzt als eigenständiges System ausschließlich den Anker SOLIX BP7000 als Erweiterungsakku, nicht die BP2700- oder BP5000-Module der DC-gekoppelten Solarbank-Serien.
Am Power Dock lassen sich die Solarbank-Serien 2, 3 und 4 gemeinsam betreiben. Die ursprüngliche Solarbank E1600 der ersten Generation gehört nicht dazu und lässt sich nicht direkt einbinden. Wichtig für die Unterscheidung: Der Erweiterungsakku BP1600 gehört zur Solarbank-2-Serie, nicht zur alten E1600-Solarbank, und wird bei mysolarplant.de nicht mehr geführt.
Das System unterstützt das Anker SOLIX Smart Meter sowie die Modelle Shelly 3EM und Shelly Pro 3EM. Mit diesen Geräten lässt sich die Einspeisung exakt an den Hausverbrauch anpassen.
In den Solarbank-Einstellungen der Anker App lässt sich die Einspeise-Option deaktivieren, sodass kein Strom mehr ins öffentliche Netz zurückgespeist wird. Voraussetzung ist ein kompatibles Smart Meter.
Ja. Die Anker App nutzt Preisdaten von Nord Pool, die den Kurven von Tibber sehr ähnlich sind. Dadurch lädt das System den Speicher automatisch, wenn der Strompreis günstig ist, und nutzt den Akku, wenn die Preise hoch sind.
Ja, das ist problemlos möglich. Der Speicher lässt sich rein über das Stromnetz laden (AC-Kopplung) und über Zeitpläne steuern, um Preisvorteile bei dynamischen Tarifen zu nutzen.
Ja, der Betriebsbereich liegt zwischen -20 °C und 55 °C. Beim Laden unter 0 °C aktiviert sich automatisch eine integrierte Heizfolie, die den Akku vorwärmt, bevor der Ladevorgang beginnt.